26.02.2021
ArbeitsweltKarriere

Toll, mit den Augen rollen und keiner merkt es

Auch wenn vieles während eines Videocalls unbemerkt bleibt: Ganz so unbedarft sollte man sich vor dem Bildschirm nicht verhalten. Kleine Gesten können hier eine völlig neue Wirkung entfalten. Eine gute Körpersprache ist online nicht überflüssig – höchstens anders.

Natürlich macht es einen Unterschied, ob wir mit anderen Personen in einem Meeting-Raum sitzen oder uns digital treffen. In Videokonferenzen fühlt man sich doch mal unbeobachtet und schweift mit den Gedanken leichter ab. Allein vor dem Rechner zu sein, hat seine Tücken. Die Mimik wirkt hier nun einmal anders, als wenn man sich persönlich gegenübersitzt. Was also tun, damit nicht ungewollt negative Signale gesendet werden?

  • Haltung bewahren
    Füße auf den Boden, Schultern zurück, Kopf gerade
  • Körperspannung halten
    Man wirkt nicht nur aufmerksamer und aktiver, in aufrechter Haltung spricht es sich auch besser.
  • Die richtige Kameraeinstellung
    Die Kamera am besten auf Augenhöhe positionieren und darauf achten, dass mehr als das Gesicht zu sehen ist. Wichtig ist auch während des Zuhörens der gerade Blick in die Kamera. So lässt sich über die Distanz Nähe zwischen den Teilnehmenden herstellen.
  • Ein Lächeln – so viel Zeit muss immer sein
    Ein freundliches Lächeln, ab und zu ein Nicken oder auch mal leicht nach vorne neigen – so können wir Zugewandtheit vermitteln, auch wenn wir gerade nur zuhören.

Videomeetings sind die Zeit der kleinen Gesten. Wer sich zu stark Richtung Kamera bewegt, wirkt schnell furchteinflößend. Und wildes Gestikulieren lässt Hände gerne überproportional groß erscheinen. Hier gilt „Weniger ist mehr“.

Ganz klar: bezogen auf die Sachebene können Videokonferenzen das Arbeiten leichter machen. Das Zwischenmenschliche kommt aber häufig zu kurz. Wer von seinen Gesprächspartnern maximal das obere Drittel sieht, empfängt weniger Informationen. Mögliche Spannungen werden seltener wahrgenommen, weil die wichtigen Zwischentöne fehlen. Umso wichtiger ist es, seine Körpersprache so positiv wie möglich einzusetzen um die räumliche Distanz so gut es geht zu überbrücken.

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